Nach
der Kolonisierung gehörte Freck dem Hermannstädter Stuhl
an. Nach und nach, besonders aber unter der Herrschaft der
Habsburger wird ein Teil der Bewohner Frecks und der dazugehörenden
Dörfer in die Leibeigenschaft gezwungen.
Im
18. Jahrhundert war Freck Teil der Domänen Samuel von Brukenthals,
der Gouverneur Siebenbürgens geworden war. Die Frecker nahmen
teil an dem Aufstand von Horia, Closca und Crisan sowie
an der Revolution von 1848-1849. Aus Freck stammt der Literat
Gheorghe Lazar (1779-1829), der auch hier verstarb. Ein
anderer Bürger Frecks, Vasile Stoica hat entscheidend zur
Organisation der Freiwilligen-Korps beigetragen, die an
der Seite der rumänischen Armee im ersten Weltkrieg kämpften.
Außerdem war er stark an der Information der amerikanischen
Öffentlichkeit in den Jahren 1917-1918 beteiligt, als es
um die Legitimation der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien
ging.
Am
25. April 1989 wird Freck zur Stadt erklärt. Bei der Volkszählung
von 1992 hat der Ort 14.965 Einwohner, davon sind 14.216
Rumänen, 342 Ungarn, 196 Deutsche, 195 Zigeuner.