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Rumänien

Daten und Fakten zum Land Rumänien für alle, die mehr über eines der ärmsten Länder Europas wissen wollen.

 

Flagge Rumänien
Flagge Rumänien

 

Rumänien hat ungefähr 22,4 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 94 Einwohnern pro Quadratkilometer. In Rumänien besteht eine allgemeine Schulpflicht von 8 Jahren, der Schulbesuch ist kostenlos. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist niedrig, denn Rumänien zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Die Krankenhäuser sind häufig schlecht ausgestattet, wie Sie auch in der Bildergalerie sehen können.

 

Umriss Rumänien  

Auf einen Arzt kommen 537 Einwohner. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 237 500 Quadratkilometer Die höchsten Tuberkulose-Inzidenzen in Europa wurden neben anderen in Rumänien beobachtet. Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet. Nicht selten muss ein angewandtes Medikament wegen Beschaffungsproblemen abgesetzt werden. Dadurch wird die Therapie wirkungslos.

Im Jahresbericht 2001 der Kommission zur Armutsbekämpfung werden 6,6 Millionen der Bewohner Rumäniens als "arm" eingestuft; von diesen leben 2,6 Millionen in extremer Armut. Der Lebenstand im Jahr 2001 habe sich zwar um drei Prozent gegenüber 2000 verbessert, es seien jedoch weitere Risikobereiche aufgetaucht. Die übermäßige Verteuerung der Dienstleistungen habe dazu geführt, dass nur noch 38,2 Prozent der Haushalte in der Stadt und 21,1 Prozent der Haushalte auf dem Land sich diese Dienstleistungen und das Essen bezahlen konnten.

 

Heukarren
Heukarren mit Pferd statt Traktor

 

Ein weiterer Risikobereich seien misslungene Privatisierungen von Betrieben sowie die wirtschaftlich benachteiligten Gebiete. Bei den Leuten, die nicht imstande waren, die Nebenkosten der Wohnung zu bezahlen, sei ein hartes Durchgreifen im Sinne der Evakuierung aus der Wohnung nicht angebracht, dadurch würde man bloß weitere soziale Probleme schaffen. Man denkt an eine Umschuldung, denn ganz streichen könne man die Schulden nicht, das würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, dann würde gar niemand mehr bezahlen. Am meisten beeinträchtigt von der Armut sind Bauern, Rentner (über 65 Jahre alt sind) und Familien mit drei oder mehr Kindern. Durch verschiedene Regierungsmaßnahmen soll der ärgsten Armut entgegengewirkt werden.

 

 

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